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Zielwasser und Lederhosen auf dem Bayrischen Abend in Hunoldstal

Es ist immer eine große Sache, wenn auf dem Bayrischen Abend die Schützenkönige des Ortspokalschießens gekrönt werden. Dabei geht es um Spaß, Spannung und Sport.

Zum 38. Mal lud der Schützenverein Finsternthal-Hunoldstal zu seinem im ganzen Usinger Land beliebten Bayerischen Abend ein. Engagiert wurde wie schon im vergangenen Jahr die Original Münchholzhäuser Blaskapelle, die mit ihrem abwechslungsreichen Musikprogramm bei den Schützen direkt ins Schwarze traf. Der besondere Höhepunkt des Bayerischen Abends besteht in der Siegerehrung des vorangegangenen Ortsvereinsschießens, an dem insgesamt 41 Mannschaften teilnahmen, davon 15 Damen- und 26 Herren-Mix-Teams.

Am stärksten beteiligten sich 18 Vereine aus sechs Schmittener Ortschaften sowie aus Finsternthal. An zwei Mittwochen durften all diejenigen das Gewehr in die Hand nehmen, die den spannenden Sport einfach mal ausprobieren wollten. Die meisten Teams kamen von den Freiwilligen Feuerwehren, dem Männergesangsverein, dem Lauftreff, Taunusklub und Ski-Club.

Den Rekord mit sieben Mannschaften hielt die Freiwillige Feuerwehr Dorfweil, ihre Kollegen aus Oberreifenberg reisten mit fünf Teams an. Jeweils vier Mannschaften stellte der Ski-Club Reifenberg und die Freiwillige Feuerwehr Hunoldstal. Die CDU Schmitten hatte mit drei Teams ebenso großen Spaß, denn an erster Stelle steht die Geselligkeit. Und trotzdem konnten die Teilnehmer es kaum erwarten, bis Vorsitzender Matthias Eid die Sieger auf die Tanzfläche rief.

Gleich zwei Mal stellten die Hunoldstaler die Siegerteams, die vom Ersten Beigeordneten Hartmut Müller in Vertretung von Bürgermeister Marcus Kinkel strahlend die begehrten Bürgermeisterpokale entgegennahmen. Der Damenpokal ging an Sina Eid, Manuela Merz, Tatjana Schmitt und Martina Zimmermann von der Hunoldstaler Feuerwehr (2809 Ringe), der Herrenpokal an den Kegelclub Die Luftbumb mit Carsten Eid, Michael Henz, Holger Lauth und Heinz-Jörg Will (3032). Manche Besucher munkelten, dass die Hunoldstaler wohl schon mit dem Gewehr in der Hand auf die Welt gekommen seien, so gut schossen sie. Natürlich gehört auch ein großes Quäntchen Glück dazu. Und das hatten wohl auch die Damen der Feuerwehren aus Dorfweil und Oberreifenberg.

Vanessa Hoppe, Manuela Kahlert, Christina Löw und Carmen Nickmann aus Dorfweil freuten sich über den zweiten Platz, der dritte ging an die Oberreifenberger Damen Christin Beuth, Silvana Brendler, Jeanette Eschweiler und Nicole Piekarek. Beide Teams erzielten 2785 Ringe, wobei die Differenz den Ausschlag gab.

Bei den Herren erzielten den zweiten Platz Jörg Deusinger, Dieter Neuenfeldt, Jan Neuenfeld und Marcel Schmitt von der Hunoldstaler Wehr (2992), der dritte Platz ging an die Dorfweiler Kameraden mit Sebastian Jäger, Karsten Löw, Rainer Löw und Christoph Marx (2984).

Bester Einzelschütze wurde Thorsten Deusinger, beste Einzelschützin Silvana Brendler. Die liebevoll bemalte Schützenscheibe ging an die Feuerwehr Treisberg mit Daniel Blumer, Andreas Stroh, Markus Stroh und Manuel Weier (172 Ringe Differenz).

Nach der Siegerehrung war dann auch kein Halten mehr, das frisch gezapfte Oktoberfestbier floss in Strömen, die bayerischen Spezialitäten gingen wie Semmeln an den Mann beziehungsweise Frau, die in den schönsten Dirndln mit ihren Männern in Lederhose die Tanzfläche im gemütlich blau-weiß geschmückten Schützenhaus eroberten. Während die Kapelle bis weit nach Mitternacht gängige Schlager und Hits spielte, vergnügte sich die Jugend im Sektkeller in den unteren Räumen.

Dieser Artikel wurde am 30. Oktober 2018 im Usinger Anzeiger veröffentlicht.

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